Großes Arbeitskreistreffen am 8. Mai 2018, um 19 Uhr in Bürgertreff Kilianstädten

Liebe Freundinnen und Freunde des AK Asyl,

der kleine Arbeitskreis („Kümmerer“), der sich aus den Vertretern der Arbeitsgruppen im AK Asyl zusammensetzt, lädt euch herzlich ein zu einem

Treffen am 8. Mai 2018, um 19 Uhr in Bürgertreff Kilianstädten

Es gibt wie immer viel zu besprechen, was wir euch als Tagesordnung vorschlagen möchten. Da wir aber unbedingt die Fragen, Anregungen und Wünsche von allen Unterstützer/innen und Flüchtlingshelfer/innen einbeziehen möchten, bitten wir euch um eine Rückmeldung.
Im Mittelpunkt der derzeitigen Arbeit steht ja einerseits die Integration in die Berufs-und Arbeitswelt und die Wohnungssuche, andererseits aber auch die sozialen und persönlichen Probleme, die sich aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und zum Beispiel durch Veränderungen im Rollenverständnis von Frau und Mann oder auch durch die Kinder ergeben.
Themen wie Nachhilfe für Auszubildende in der Berufsschule, aber auch für Kinder in der Grundschule wollen wir diskutieren und auch die Vergabe der Spendengelder erläutern und zur Diskussion stellen. Es gibt auch nach wie vor Komplikationen mit den Behörden, z. B. mit den nicht vorhandenen Dokumenten der Geflüchteten oder auch der Nicht-Anerkennung von Ehen. Auch hierzu wollen wir informieren und Erfahrungen austauschen.
Die Sachspendenhalle, die nach wie vor ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit und immer noch ein beliebter Treffpunkt für die geflüchteten Menschen in unserer Gemeinde ist, muss auch Thema sein, da die Besitzer der Halle ihren Abriss planen und wir einen Ersatz finden müssen.
Wir bitten euch heute, eure Vorschläge für die Tagesordnung oder eure Wünsche an Gena Firnges () oder Helga Schenk () mitzuteilen, bevor wir eine endgültige Tagesordnung erstellen.
Wir wissen, dass viele Helfer/Innen individuell noch immer als Paten in Aktion sind und freuen uns darauf, euch zu treffen, eure Erfahrungen zu hören und die Probleme auf einer breiteren Basis zu erörtern.

Herzlichst grüßen euch

Gena Firnges und Helga Schenk

Fahrradwerkstatt

Am 16.09.2017 findet die nächste „Fahrradwerkstatt“ auf dem Parkplatz Rathaus Kilianstädten statt. Beim letzten Termin wurden gemeinsam über 25 Räder repariert. Aufgrund der großen Resonanz werden zusätzliche Helfer gesucht, die Flüchtlingen wie auch langjährigen Schöneckern bei der Reparatur ihrer Räder mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Internationales Cafe

Team gesucht
Das größte Bedürfnis der bei uns wohnenden geflüchteten Menschen ist, sich untereinander, aber auch mit Deutschen zu treffen. Deshalb wollen wir ein internationales Cafe als Treffpunkt einrichten.

Wer hat Lust, eine Begegnungsstätte zu planen, zu organisieren oder zu betreiben?

Helfer für Fahrradwerkstatt gesucht

Höchstens einmal im Monat findet die Fahrradwerkstatt  am Rathaus statt. Die Reparaturen werden  von  Spezialisten durchgeführt. Die Fahrradwerkstatt ist ein beliebter Treffpunkt für Flüchtlinge. Die technischen Helfer und  Monteure, Herr Fröhlich und Herr Wolf, wünschen sich Unterstützung –  nicht beim Schrauben und Montieren, sondern beim Umgang mit den  Radlern, also den Flüchtlingen. Bisher hat Gena Fringes dies geleistet. Ohne diese „Betreuung“ wird den beiden die Arbeit zu schwierig.
Die Fahrradwerkstatt findet Samstagvormittags statt in den Frühjahrs-und Sommermonaten.

Frauen auf die Räder
Wer hilft Frauen das Fahrradfahren beizubringen? Bitte bei Gena Firnges melden!    (Samstags)

Helga Schenk

Einladung zum Treffen des AK Asyl am 16. Mai

Brauchen wir noch einen Arbeitskreis?
Klar, die Geflüchteten brauchen Hilfe beim Umgang mit der Bürokratie, bei der Arbeits-und Ausbildungsplatzsuche, bei Ablehnung des Asylantrags .
Es kommen ja keine Flüchtlinge mehr..
Stimmt für den Moment. Aber wir alle wissen Hundertausende sitzen in Nordafrika , Griechenland und der Türkei fest. Und was die Zukunft angeht? Denk nur an den Klimawandel und die Folgen…..
Viele gehen ja jetzt in Integrationskurse und lernen da Deutsch.
Ja, das ist gut! Aber es fehlt nach wie vor an regelmäßiger Kommunikation auf deutsch,
also an Räumen und Zeiten, wo sie Deutsche treffen können. Und die Frauen mit kleinen Kindern können keine Deutschkurse besuchen. Die sind abgehängt.
Viele haben sogar Arbeit und sind eigenständig.
Wer vermittelt ihnen Kompetenzen, die man bei der Jobsuche braucht: Bewerbungen und Lebenslauf schreiben, Vorstellungsgespräche führen, sich gut verkaufen? Die, die Arbeit haben, hatten fast alle Unterstützung vom Arbeitskreis .
Die Wohnungen sind alle eingerichtet, die Schränke gefüllt. Wozu braucht es noch die Lagerhalle?
Ganz überflüssig ist sie nicht, obwohl die Leute, die sie betreiben, sie jetzt eher als Ersatzteilhalle sehen. Es ist aber immer brechend voll, weil es ein großer Treffpunkt ist. Die Geflüchteten freuen sich auf die Samstage, wenn sie geöffnet ist. Das ist ein bisschen Heimat.
Müssen wir ihnen einmal im Monat ein Treffen (Frühstück) anbieten? Sie kennen sich doch längst und haben Freundschaften geschlossen.
Auch ein wichtiger Treffpunkt ! Obwohl die Schönecker ihn nicht so nutzen, wie wir es uns gewünscht haben.
Die Fahrradwerkstatt ist auch so was. Können Sie ihr Rad nicht selber flicken? Das mach` ich doch auch.
Das ist halt auch ein großes Treffen….
Die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer sind müde.
Ja, das geht mir auch so. Vielleicht können wir die Aufgaben neu definieren und uns nur dort engagieren, wo es richtig gebraucht wird. Also ich denke an das große Bedürfnis sich zu treffen.
Du denkst an ein Begegnungscafe oder sowas. Willst du das stemmen? Wer soll das leisten?
So ein „Integrationscafe“ wäre einfach toll. Dort könnte viel passieren: Deutsch sprechen und erzählen. Probleme bereden, Jobberatung, eine Gesprächsrunde über Kinder usw. Und die Geflüchteten könnten ihr Essen anbieten und irgendwann das Cafe selbst betreiben…
Jaja, Ideen gibt es viele… träum weiter!
Wir müssen mit allen, die sich im Arbeitskreis und mit den Geflüchteten engagieren, darüber sprechen.

OK, ……. wann und wo?
Na, auf dem AKAsyl-Treffen am 16. Mai um 19.30 im Bürgertreff in Kilianstädten. Da wollen wir mit euch allen die Frage besprechen :
„Wie geht es weiter mit dem AK Asyl?“
Kommt sowieso keiner…. Doch! Ihr Leute, bitte kommt alle!